21. Filmnacht von Himmelsthür ist ein großer Erfolg

 

Der GS-Schulhof ist gut besucht, als der Film "The Boss Baby" präsentiert wird.

 

Endlich spielte das Wetter einmal von Anfang an mit. Schon an den Tagen vor dem 25. August hatte sich abgezeichnet, dass es an diesem Freitag jedenfalls nicht regnen und dass mit eher freundlichem Wetter zu rechnen sein würde. Den Organisatoren vom SPD-Vorstand Himmelsthür fiel ein Stein vom Herzen. Das galt auch für Alexander Nikolaev von der Musikschule Hildesheim, der mit seiner Big Band auftrat und vorher gewarnt hatte: „Wenn nur zwei Regentropfen fallen, können wir mit unseren wertvollen Instrumenten draußen nicht auftreten.“ Einen Notfallplan hätte es für diesen Fall auch gegeben.

 

Doch an diesem Freitag stimmte einfach alles. So füllte sich der Schulhof der Grundschule schon früh. Es bildeten sich bald die ersten überschaubaren Warteschlangen am Grill, wo Susanne Knorr sich mit ihrem Bruder Ulf um die Bratwürste kümmerte, am Pommes-Frites-Stand, wo Michael Brinkop unermüdlich für Nachschub sorgte und an der erstmals eingesetzten Popcorn-Maschine, die von Björn Siegel bedient wurde. Das Team am Getränkewagen konnte über Mangel an Umsatz nicht klagen. Sein Einsatz dauerte an diesem Abend am längsten.

Vorstandsmitglied Bernd Lynack hatte die Filmnacht eröffnet und die Gäste mit launigen Worten begrüßt. Er führte zugleich durch das Programm. Erster Höhepunkt war der rund einstündige Auftritt der Bigband der Musikschule Hildesheim. Lynack, der als Landtagsabgeordneter auch „für’s Kulturelle“ zuständig ist, machte ganz nebenbei Werbung für die Schule: „Noch sind Anmeldungen für die Musikschule möglich.“

Lynack lüftete auch das Geheimnis um den Titel des Überraschungsfilms: Wie jedes Jahr hatte der Thega-Filmpalast auch diesmal einen Film zur Verfügung gestellt. Per Videobeamer wurde er von dem aus den Vorjahren gut bekannten Team des Lichtspielhauses an die Fassade der Schule geworfen. Präsentiert wurde diesmal der Animationsfilm „The Boss Baby.“

„Ist The Boss Baby eine Parodie auf Donald Trump?“, fragt zu diesem Film die „Süddeutsche Zeitung“. Und schreibt weiter: „Man kann sich kaum wehren gegen den Gedanken, dass der Film eine Parodie auf Donald Trump sein muss. Was sonst kann eine gierige, unhöfliche Figur im Anzug mit winzigen Händen sein? Ein Baby, das mit Alec Baldwins Stimme, also der des wichtigsten Trump-Parodisten, spricht? Und das mit dieser Stimme auch noch "You're fired!" ruft. Genau die Worte, mit denen Trump früher Kandidaten aus seiner Castingshow The Apprentice geschmissen hat. Hinzu kommt, dass eine der momentan beliebtesten Pointen von Late-Night-Moderatoren Trump die Aufmerksamkeitsspanne "eines Babys" diagnostiziert.

Für die vielen Menschen und insbesondere dabei auch die vielen Kinder, die an diesem lauen Augustabend auf dem GS-Schulhof dabei waren, stellte „The Boss Baby“ jedenfalls eine gelungene Unterhaltung dar.  –jt-

 

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Die Big Band der Musikschule Hildesheim unter Leitung von Alexander Nikolaev bot ein attraktives Programm.

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Vorstandsmitglied Bernd Lynack führte launig durch das Programm.

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Schon früh begann sich der Schulhof zu füllen.

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Ulf und Susanne Knorr am Bratwurstgrill.

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Die erstmals eingesetzte Popcorn-Maschine wurde von Björn Siegel perfekt bedient.

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Am Getränkewagen wurde Vieles und dies bis spät in den Abend umgesetzt.

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Hier gibt es Pommes frites. Norbert Siegel assistiert Michael Brinkop.

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Die Präsentation des Animationsfilms "The Boss Baby" läuft.

 

 


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